KEYNOTE

Agent Builder, Copilot Studio oder Azure AI Foundry? Die richtige Wahl für jedes Kundenprojekt

Drei eigenständige Werkzeuge für drei Einsatzkontexte, und ein Entscheidungsrahmen aus echten Kundenprojekten

M365 Con D-A-CH · 18. September 2026

Agent Builder, Copilot Studio oder Azure AI Foundry? Die richtige Wahl für jedes Kundenprojekt
  • Keine Stufenleiter: drei Werkzeuge, drei Einsatzkontexte
  • Vier Dimensionen: Ownership, Distribution, Logik-Komplexität, Governance
  • Belegt an Projekten aus Versicherung, Professional Services, Fertigung und öffentlichem Sektor
  • Die zwei häufigsten Fehleinschätzungen, jeweils an einem konkreten Beispiel
  • Keynote auf Deutsch, Level 200
  • 45 Minuten, 08:00 bis 08:45 (MESZ)

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Über diese Session

Agent Builder, Copilot Studio und Azure AI Foundry werden häufig als Stufenleiter missverstanden: von einfach bis mächtig. Diese Keynote zeigt, warum das die falsche Denkweise ist. Es sind drei eigenständige Werkzeuge für drei Einsatzkontexte, und die Wahl entscheidet sich nicht an der Komplexität, sondern am Kontext. Grundlage ist ein Entscheidungsrahmen aus echten Kundenprojekten in Versicherung, Professional Services, Fertigung und öffentlichem Sektor. Vier Dimensionen geben die Antwort: Ownership, also wer die Lösung nach dem Go-live besitzt und pflegt; Distribution, also wer sie in welchem Kanal und in welcher Grössenordnung nutzt; Logik-Komplexität, also wie viel Orchestrierung, Zustand und Integration dahintersteckt; und Governance, also welche Anforderungen an Sicherheit und Nachvollziehbarkeit gelten. Dazu die beiden häufigsten Fehleinschätzungen, jeweils an einem konkreten Beispiel: das Unterschätzen von Copilot Studio und das Überdimensionieren mit Agent Builder. Beides kostet Monate in der falschen Umgebung.

Im Detail

  • Ownership: wer besitzt und pflegt die Lösung nach dem Go-live? Ein Fachbereich, der seinen eigenen Agenten weiterentwickeln will, führt zu einer anderen Antwort als eine Plattform, die ein Entwicklungsteam betreibt.
  • Distribution: wer nutzt sie, in welchem Kanal, in welcher Grössenordnung? Ein Agent für eine Handvoll Personen im Fluss der Arbeit ist etwas anderes als einer, der in Teams für mehrere tausend Mitarbeitende ausgerollt wird.
  • Logik-Komplexität: wie viel Orchestrierung, Zustand und Integration steckt dahinter? Hier entscheidet sich, ob deklarative Anweisungen reichen oder ob echte Ablauflogik nötig wird.
  • Governance: welche Anforderungen an Sicherheit und Nachvollziehbarkeit gelten? DLP, Auditierbarkeit und Datenresidenz verschieben die Antwort oft stärker als jede technische Anforderung.
  • Fehleinschätzung 1: Copilot Studio wird unterschätzt. Ein Team baut auf einer eigenen Plattform, was die Governance- und Kanalintegration fertig mitgebracht hätte.
  • Fehleinschätzung 2: mit Agent Builder wird überdimensioniert. Ein Anwendungsfall, der im Fluss der Arbeit gelöst gewesen wäre, landet in einem Projekt mit eigenem Betrieb.

Selbst umsetzen

  1. Den Kontext klären, nicht die Komplexität schätzen

    Bevor ein Werkzeug gewählt wird: wer besitzt die Lösung, wer nutzt sie, in welchem Kanal, und welche Governance-Anforderungen gelten? Die vier Dimensionen sind absichtlich Fragen an das Projekt, nicht an die Technik.

    Weitere Sessions
  2. Copilot Studio nicht unterschätzen

    Kanalintegration, DLP und Auditierbarkeit sind bereits vorhanden. Wer sie auf einer eigenen Plattform nachbaut, bezahlt sie zweimal.

    Copilot Studio auf Microsoft Learn
  3. Mit Agent Builder nicht überdimensionieren

    Wenn der Anwendungsfall im Fluss der Arbeit lebt und niemand ihn betreiben will, ist ein Projekt mit eigenem Betrieb die teurere Antwort.

    Copilot-Erweiterbarkeit auf Microsoft Learn

Ressourcen

Die Session

Die drei Werkzeuge

Vom Referenten

Elliot Margot

Microsoft MVP - M365 Copilot & Copilot Studio